Yakzucht auf dem
Griesget-Hof |
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Im Jahr 2007 haben wir das Wildgehege vom Griesget-Hof auf Yakzucht umgestellt. Die zahmen Tiere sind schnell zu einer weiteren Attraktion geworden. Sie lassen sich gern füttern und streicheln. |
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Unsere Gäste stellen regelmässig fest, dass diese "tibetischen Grunzochsen" durch ihre gemächlichen Bewegungen eine besondere Ruhe ausstrahlen. Der Yak bildet in den Gebirgen Asiens seit Jahrtausenden die Lebensgrundlage der Bergnomaden. Ihre Ernährung besteht zu 90% aus Yakfleisch und Yakmilch. Der Wildyak ist in Tibet und in der Mongolei vom Aussterben bedroht. Während meinen jahrelangen Forschungs-Aufenthalten in Zentralasien habe ich gezähmte Yaks kennen und schätzen gelernt. Sie waren die zuverlässigsten Tragtiere für meine Ausrüstung im Hochgebirge. Genau genommen werden in Tibet nur die männlichen Tiere Yak genannt, die weiblichen heißen Rhi. Als "Hausyak" finden sie heute auch in Hochlagen Europas Eingang als "Landschaftspfleger" an schwierigen Berghängen und zur Fleischerzeugung. Ich fand heraus, dass diese tibetischen Hochlandrinder für unsere extensive und ökologische Wirtschaftsweise auf dem Griesget-Hof sehr geeignet sind. Sie verursachen in unserem steilen Gelände keine Trittschäden. |
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Durch die „Mutterkuhhaltung“ leben die Tiere weitgehend frei und werden nicht gemolken. Nach 2-3 Jahren können erwachsene Jungbullen geschlachtet werden. Der Fleischertrag ist zwar wesentlich geringer als bei Mastrindern, aber dafür haben wir feinste Qualität, die unsere Gäste begeistert. Das Futter auf Raufutterbasis besteht aus Weidegras und Heu. Während der ganzjährigen Weidegänge an unseren steilen Hängen haben die Tiere reichlich Bewegung und frische Luft. Das Yakfleisch kann so langsam und natürlich wachsen und wird sehr zart. Das schmackhafte, dunkelrote, würzige Fleisch wird schonend zur vollen Reife gebracht und in Portionen vakuumiert. Yakfleisch hat einen hohen Proteingehalt von 25 % (Hausrind 16 %) und sehr wenig Fett. Der Cholesterin-Anteil ist sehr gering ( 0,043 gr von 100 gr). Wenn sich Interessenten melden, würden wir die überzähligen Tiere lieber zur Zucht abgeben, als sie zu schlachten. Besucher sind willkommen. |
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